Trainingszeiten

 

Wir üben mit unseren Hunden zweimal pro Woche. Mantrailer noch ein weiteres Mal.

 Montags von 17 Uhr bis ca. 21 Uhr 

Donnerstags von 18 Uhr bis ca 21 Uhr

Samstags von 14 Uhr bis ca. 18 Uhr

Gearbeitet wird auf unserem Flächen- und Trümmerübungsgelände in Krefeld-Forstwald,
Stock 17 (Am Praashof). Die Mantrailer trainieren immer an unterschiedlichen Orten.

Am ersten Montag eines Monats arbeiten wir auf unserem Geräteübungsplatz, Lenenweg 27, 47918 Tönisvorst.
Am zweiten Montag eines Monats findet der theoretische Unterricht in unserem Vereinsheim statt.

Theorieunterricht findet u.a. in folgenden Bereichen statt.

  • Erste Hilfe an Mensch und Hund
  • Kynologie
  • BOS Funk
  • Trümmerkunde
  • Kartografie
  • Kriesenintervention und Stressbewältigung
  • Einsatztaktik

Wenn Sie Interesse haben und einmal bei uns vorbeischauen wollen, setzen Sie sich bitte mit unserer 1. Vorsitzenden oder unserer Ausbilderin in Verbindung:

 0152-53881981   oder   0176-32147523

 

 

Trümmer

 

Wir trainieren auf einem Gelände auf dem ganz früher mal ein Hotel gestanden hat, mittlerweile sind davon nur noch die nicht mehr zugänglichen und zugeschütteten Kellergewölbe übrig die aber durchaus genug Versteckmöglichkeiten bieten. Es gibt
dort jede Menge selbstgebaute Verstecke aus Holz, Mauerteilen und Kanalrohren.

 

    

 

Ein bis drei Helfer verstecken sich auf dem Gelände, der Hundeführer schickt seinen Hund
mit dem Komando "Such und Hilf" los. Wenn er eine Person gefunden hat verweilt er bellend an dem Versteck bis der Hundeführer bei ihm ist. Danach bestätigt der Helfer je nach Hund entweder mit einem Leckerlie oder mit einem Spielzeug.

 

 

Der Hundeführer führt seinen Hund ein Stück von dem Versteck weg und setzt ihn dann zur weiteren Suche an.

 

Natürlich ist dies nur ein ganz grober Einblick in die Sucharbeit, schließlich dauert die Ausbildung eines Rettungsteams im Schnitt zwei Jahre in denen man auch immer wieder mal Rückschläge hinnehmen muss.

 

 

Fläche

 

Die meisten Einsätze in unserer Region gestalten sich durch die Flächensuche. 

Dabei werden meistens geistig Verwirrte, Demenzkranke und suizidgefährdete Personen und auch Kinder als vermisst gemeldet. 

Die Hunde müssen hierbei selbstständig in Wäldern oder in unwegsamen Gelände, hohen Wiesen und Gebüschen flächendeckend ein Gebiet  absuchen und Personen anzeigen , die sitzen, liegen oder laufen. 

Ein Hund ersetzt dabei eine Hundertschaft von ca. 80 Personen und ist auch Nachts einsetzbar. 

Die Flächensuche trainieren wir in einem offenen Waldstück. Die versteckten Helfer können dabei liegen, an einem Baum gelehnt sitzen oder stehen. 

Hat der Hund einen Helfer gefunden muss der Hund solange bellen und bei der Person bleiben, bis der Hundeführer bei seinem Hund ist. Danach bestätigt der Helfer den Hund mit Leckerchen oder einem Spielzeug. 

Dadurch das der Hund von dem Helfer bestätigt wird, lernt er sehr schnell, dass er bei der gefundenen Person bleiben soll.

 

 

Gerätetraining

 

Hunde im Einsatz, besonders natürlich in den Trümmern, treffen auf die ungewöhnlichsten Situationen: Unterschiedliche und /oder wackelige Untergründe, dunkle Röhren, Winkel und Tunnel, unterschiedliche Höhen und teilweise sehr schmale Pfade.

Um die Hunde an diese Situationen zu gewöhnen, absolvieren wir unter anderem ein Gerätetraining. 

 

         


Zu einem haben wir unser Grundgerüst, dieses besteht aus zwei Etagen die jeweils mit diagonalen Leitern zu erreichen sind. Dort angekommen geht es mit unterschiedlich breiten Stegen weiter, die entweder aus Holz, Lochgitter oder waagerechten Leitern bestehen.

 

Es gibt dann einen langen schwarzen Tunnel bei dem die Hunde das andere Ende nicht sehen können, d.h. sie müssen ins Dunkle hinein und wissen nicht wohin dieser Weg führen könnte. 

    

 

Dann gibt es noch einen Kriechtunnel indem die Hunde nur auf dem Boden robbend durchpassen, eine klassische Wippe, ein Wackelpodest, einen Feuerring und noch verschiedene andere Gerätschaften.

         

 


 
 

Mantrailing

 

Mantrailing ist die Suche nach einer bestimmten Person. Der Unterschied zu anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Die Suche wird an dem Punkt begonnen, an dem die Person zuletzt gesehen wurde, bevor sie verschwand. Im Gegensatz zum Flächen- oder Trümmersuchhund arbeitet der Mantrailer an einer etwa 6 Meter langen Leine. 

Mantrailer können in der Stadt und in ländlichem Gebiet eingesetzt werden, oft auch in Zusammenarbeit mit den Flächensuchhunden.

Der Mantrailer benötigt zur Spuraufnahme einen Geruchsgegenstand der vermissten Person (z.B. ein Kleidungsstück). 

 

 Ein paar Bilder aus dem Training:

 

                                       

Iris mit dem Großpudel Gustav bei der Geruchsaufnahme am Start
beziehungsweise dem letzten Sichtungsort der zu suchenden Person(hier ist der Geruchsgegenstand ein Taschentuch der Person in einer Tüte).

   

Sandra mit dem Deutschen Pinscher Webster auf dem Trail. Der Mantrailer sucht vorwiegend mit halbhoher bis tiefer Nase.

   
  Hier Eric mit der noch jungen Deutschen Schäferhündin Maya.
   

Zu guter Letzt folgt die Anzeige vom Hund vor der gesuchten Person. Hier Gabi mit der Schweizer Sennenhündin Trudi bei einer Sitzanzeige

Einsatzübungen

 

Bei Einsatzübungen wird versucht reelle Notsituationen darzustellen , hier arbeiten wir eng mit der freiwilligen Feuerwehr St.Tönis zusammen.

So hatten wir zum Beispiel einen Übungseinsatz auf einem Firmengelände wo es eine Explosion gegeben hatte und Personen vermisst wurden. Bei einer anderen Übung brannte es im oberen Geschoss einer Schule. Einige Kinder standen auf der Vermisstenliste.

Bei solchen Übungen wir nicht nur die Suche ansich trainiert, sondern auch das richtige Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen. 

 

 

 

 

 

 

Mit der Feuerwehr zusammen werden immer wieder Abseilübungen geübt. So etwas kann wichtig sein, wenn ein Gebäude soweit beschädigt ist, dass man nicht von unten hinein kommt und man über einen Balkon oder übers Dach sich Zugang verschaffen muss.

 

Eine Art Einsatzübung ist es auch wenn wir auf aktuellen Abrissgeländen trainieren. Wenn also irgendwo ein Gebäude abgerissen wird bemühen wir uns darum dort trainieren zu dürfen. 

 

Wir haben öfters im Jahr Vorführungen um Menschen unsere Arbeit mit den Hunden näher zu bringen.

 

 

 

 

 

 

So sind wir zB jedes Jahr Gast auf der Rheinischen Landesausstellung in Krefeld ,beim „Tag des Tieres“ im Krefelder Zoo und beim Kindertag der freiwilligen Feuerwehr in St.Tönis, waren bei Happy4dogs in Dortmund, bei verschiedenen Stadtfesten , in Altenheimen, auf verschiedenen Hundeplätzen, uvm.